Das Licht im Flur: Warum die „Gnadenspritze“ für Tiere eine Lüge ist

Es gibt dieses eine Meme, das immer wieder durch die sozialen Netzwerke geistert. Es zeigt ein Schild, das angeblich in einer Tierarztpraxis hängt. Darauf steht: „When the light is on, please speak softly, someone is saying goodbye“ (Wenn das Licht brennt, sprechen Sie bitte leise, jemand nimmt gerade Abschied).

Licht

When the light is on, please speak softly, someone is saying goodbye

Die Reaktionen darunter sind fast immer identisch: Weinende Emojis, Beileidsbekundungen und Kommentare darüber, wie schrecklich es ist, ein geliebtes Tier zu verlieren. Es ist eine Inszenierung der Trauer, die uns tief berührt. Doch was dabei völlig untergeht, ist eine radikale, fast schon tabuisierte Frage: Was ist eigentlich mit der Selbstbestimmung des Tieres?

Die Illusion der Wahl

Wenn wir über den Tod sprechen, ziehen wir oft Vergleiche zum Menschen. Ein Mensch hat – zumindest theoretisch – die Wahl. Wer unheilbar an Krebs erkrankt ist, kann sich entscheiden: Warte ich, bis die Krankheit mich holt? Oder wähle ich den Freitod, springe von einer Brücke oder nehme andere Methoden in Anspruch?

Tieren lassen wir diese Wahl nicht. Wir nennen es „human“ oder „hilfreich“, aber faktisch werden Tiere gezwungen, ein Gift in ihren Körper aufzunehmen, das sie tötet. Wir verkaufen diesen Akt als das Beste für das Tier. Aber ist es das wirklich? Oder ist es nur die bequemste Lösung für ein System, das Autonomie nur dort zulässt, wo sie nicht stört?

Ein Abschied für die Hinterbliebenen, nicht für das Opfer

Wer die Kommentare unter solchen Beiträgen liest, merkt schnell: Es geht oft weniger um das Tier als um das Wohlbefinden der Halter. Die Kliniken tun alles, damit wir uns gut fühlen. Kerzen, leise Stimmen, sanfte Worte. Es ist eine Inszenierung für die Überlebenden.

Dabei gäbe es einen anderen Weg. Man könnte ein Tier auch einfach mit Schmerzmitteln versorgen, bis es von selbst stirbt – oder bis das Tier sich entscheidet, das Fressen einzustellen oder auf seine Weise „Suizid“ zu begehen. Tiere sind nicht dumm; sie spüren, wenn es zu Ende geht. Doch wir nehmen ihnen diese letzte Entscheidung konsequent ab.

Warum trauen wir einem Lebewesen zwar zu, unser „bester Freund“ zu sein, aber sprechen ihm jegliche Kompetenz ab, wenn es um den eigenen Tod geht? Oft scheint hinter der Fassade des Mitgefühls ein ganz anderer, viel profanerer Grund zu stecken…

Du hast jetzt zwei Möglichkeiten

Du kannst Dir die hier fehlenden Informationen selbst in mühsamer Kleinarbeit zusammensuchen, sofern sie woanders verfügbar sind oder Du kannst diesen Artikel für nur 2,99  inkl. MwSt. unkompliziert und schnell kaufen und hast sie jetzt gleich.

Ich möchte die Informationen jetzt

Bereits gekauft? Hier Paßwort eingeben:

Der weitere Inhalt ist paßwortgeschützt. Bitte gib unten das Paßwort ein, um ihn anzeigen zu können.

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …