Warum Selbsthilfebücher nicht helfen

Kritik an Selbsthilfebüchern

Im Laufe der Zeit habe ich erkannt, wie ich Ratgeberliteratur nach für mich nützlich und nicht nützlich sortieren kann.

Ratgeberliteratur ist meist simpel aufgebaut: ein Autor führt ein Konzept ein, Tausende kopieren das Konzept und praktisch keiner hinterfragt es.

Es klingt gut, also muß es gut sein.

Manche mögen es hinterfragen, doch nachdem sich Bücher besser verkaufen, wenn möglichst viele bekannte und vermeintlich erfolgreiche Menschen darin vorkommen, nutzen viele dies einfach als verkaufsförderndes Element.

Ein Beispiel, in dem das extrem angewendet wird, ist das Buch

Tools of Titans: The Tactics, Routines, and Habits of Billionaires, Icons, and World-Class Performers

Tim Ferriss

Ein Rezensent hat es auf den Punkt gebracht

Ich kann den 1-3 Sterne Bewertern nur zustimmen. Absolute Katastrophe. Extrem oberflächlich, keine Struktur und ich habe das Gefühl, dass oft einfach nur Werbung für die Produkte des jeweiligen Gesprächspartners gemacht werden.

Unprovincial

Oft führen Denkfehler zu falschen Schlußfolgerungen und Mythen werden verbreitet.

Das Gute daran ist, daß die meisten Autoren von Ratgeberliteratur die Konzepte beim Namen nennen und darauf hinweisen, woher sie die Konzepte haben.

Denn das führt dazu, daß du diese Bücher leicht finden und aussortieren kannst.

Und zwar über Google Books.

Helfen Selbsthilfebücher? Einige meiner Kriterien

Enthält das Buch die Begriffe „Bill Gates Steve Jobs Schwarzenegger“?

Wann immer die Begriffe Bill Gates steve jobs schwarzenegger vorkommen, liegt ein Denkfehler beim Autor von Selbsthilfeliteratur vor.

Der Denkfehler ist, daß das Verhalten von Menschen, die heute „reich“ sind dazu führen würde, daß auch du reich werden würdest, wenn du das Verhalten, das öffentlich zur Schau gestellt wird, kopierst.

Wer diesen Fehler macht, macht meiner Erfahrung mit Ratgeberliteratur nach auch andere vergleichbare Fehler, die zu einem für mich unbrauchbaren Buch führen.

Dabei kommen etwa Bücher wie „Setbacks to Comebacks“ von Nishit Lal vor. Nach Google Books findet sich dort

All of them from J K Rowling to Arnold Schwarzenegger and from Larry Page and Sergey Brin to Steve Jobs and Bill Gates were Goal Addicts. They were passionate about their invisible dreams in their minds, and they made them visible in

Setbacks to Comebacks“ – Nishit Lal, Google Books

Die notwendigen Details, welche den Leser und die beschriebenen Personen wirklich näherbringen würden, etwa der Aufbau und die Pflege ihrer Beziehungen, wird dort nicht thematisiert.

Das Elend geht weiter. Es findet sich

If Schwarzenegger survived with his crazy idea, it is simply because the idea became a burning desire. … What made Steve Jobs different from Bill Gates, another guru in technology who changed our lives for better today, is that from the …

Startup a Business with No Money: 5 tips before you fire, Dr. Teke Apalata, M.D., Ph.D. – 2016, Google Books

Immer das gleiche Prinzip. Bill Gates, Steve Jobs, Schwarzenegger, Elon Musk, Mutter Theresa tut X, also hilft es AUCH DIR, wie Bill Gates, Steve Jobs, Schwarzenegger, Elon Musk oder Mutter Theresa zu sein.

Schwarzenegger hatte natürlich 24 Stunden pro Tag ein burning desire.

Dies macht es für mich sehr leicht, solche Autoren und deren Bücher zu meiden.

Enthält das Buch den Begriff …?

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