Warum Lyrik deinem Gehirn als Leser schadet

Wir sehen, hören und nehmen wahr.

Bilder, Töne, andere Menschen wirken auf uns ein, wir reagieren und agieren.

Interaktion mit anderen Menschen fordert jedes Gehirn mehr als alles andere, auch wenn es scheinbar leicht geht.

Für mich ist hier das wahre Leben. Mit anderen Menschen zu interagieren, mit der Freundin, Freunden, noch Fremden, der Familie.

Daher halte ich nichts davon, Lyrik zu lesen.

Denn was passiert im Gehirn eines Lesers von Lyrik?

Er bleibt bei seinen eigenen Vorstellungen.

Der Autor schreibt, es fahre ein grünes Auto vor und der Leser stellt sich ein rotes Auto vor. Oder ein rotes Motorrad.

Denn er ist ja rebellisch.

Leserin

Leserin

Er ist in seiner eigenen Welt gefangen und verliert sich immer mehr in seiner Vorstellung.

Autor und Leser schreiben und lesen aneinander vorbei.

Daher sind Verfilmungen auch so schlecht angesehen, da sie den Lesern ihre Illusion nehmen.

Da ist das rote Auto eben im Farbton RGB(255,00) und nicht RGB(0,255,0).

Jetzt sagen einige Leser, daß sie die einzige Freiheit nutzen, die sie haben, ihren Geist, indem sie Lyrik lesen.

Es stimmt, wir sitzen im goldenen Käfig.

Aber auch dieser Käfig ist selbstgeschaffen. Denn er besteht aus Annahmen über die Welt, wie etwa

„Nur hier in Deutschland sind wir sicher“

„Überall sonst werden wir sterben, Afghanistan, Irak und Nordkorea sind besonders gefährlich“

Doch die Realität kann man eben nur erfahren, wenn man mal dort war.

Nicht in der Vorstellung, nicht durch die Erlebnisse eines anderen.

Nur durch die eigenen Erlebnisse in der realen Welt.

Vor kurzem habe ich eine 22jährige getroffen, die ein Buch las. Ich habe sie gefragt, was sie liest und sie sagte mir, es sei „ein Schundroman“.

Ohne groß nachzudenken sagte ich: „Das solltest du in echt erleben“.

Ja, erkenne deine eigenen Gedanken und kenne deinen gedanklichen Status Quo.

Aber höre hier nicht auf.

Verbessere den Status Quo.

Schaue dir Fotos an.

Reise.

Sehe Neues.

Ungewöhnliches.

Dann wirst du nur noch Reiseführer lesen wollen, oder deine eigenen Erlebnisse aufschreiben.

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