Warum Computerspiele eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung sind

Das ergibt doch keinen Sinn.

Diesen Satz hat jeder einmal gehört – von anderen oder von sich selbst.

Vielleicht sogar mehrmals pro Tag.

Das, was ich mache, ist doch sinnlos. Warum mache ich das?

Ich kann damit kein Geld verdienen, ich kann damit nichts erreichen, warum also tue ich es?

Drei Beispiele

Mir sind drei Beispiele eingefallen, die scheinbar sinnlos sind:

  1. Computerspiele spielen, insbesondere Egoshooter. Warum spiele ich sie?

2. Eine andere Aktivität von mir war, Spiele zu modden. Wem das nichts sagt, Spiele zu modden bedeutet, daß ich Teile des Quellcodes verändere, beziehungsweise neuen Code hinzufüge und auf diese Dateien im Spiel verlinke bzw. Dateien manipuliere, sodaß neben dem Originalcode des Spieles mein Code ausgeführt wird1.

Das führt dann dazu, daß ich etwa eigene Charaktere in Computerspielen sehen kann, die ich selbst erfunden habe, statt der Figur, die dafür gedacht war.

Oder ich wandele die Ego-Perspektive bei einem Spiel in die Außensicht um, sodaß ich dem Charakter über die Schulter schaue(Third Person View).

Das ist zwar eher schlecht, was die Steuerung angeht, weil das Spiel darauf ausgelegt ist, daß es in der Egoperspektive gespielt wird.

Doch für eine gewisse Zeit macht es Spaß.

Mir fallen zwei Beispiele dazu ein, zum einen The Witcher 32 und zum anderen Watchdogs 23.

Das sind beides Spiele, die ich gespielt habe und bei denen sich gezeigt hat, daß die Ego-Perspektive dafür nicht geeignet ist.

Umgekehrt habe ich beobachtet, wie jemand Mirrors Edge gespielt und sich dafür einen Mod entwickelt hat, der die Ego-Perspektive entkoppelt hat, sodaß die Außensicht sichtbar war.

Das hat auch nicht funktioniert.

Das liegt natürlich daran, daß die Entwickler eine bestimmte Perspektive in ihrem Kopf haben, wenn sie das Spiel entwickeln und es darauf optimiert ist.

Für den ersten Effekt war es allerdings unterhaltend.

3. Als drittes Beispiel kann man ganz allgemein das Erstellen von Kunst nehmen.

Etwa das Malen, am Computer oder auf echter Leinwand, mit Öl-, oder Wasserfarben.

Werden die Bilder nicht verkauft, dann ist das eine Tätigkeit, bei der nicht groß etwas dabei herauskommt.

Die Folge

Deswegen fühlen sich viele Menschen schlecht dabei, dies zu tun, weil sie sich denken

Ich könnte etwas – und jetzt kommt das tolle WortWichtigeres machen

Weil ja Dinge, die nur Spaß machen, aber nichts Produktives erzeugen, nicht wichtig sind.

Man sagt daher allgemein, man investiert viel Zeit für nichts.

Die Gründe, warum Computerspiele doch wertvoll sind, werden dich überraschen

Man investiert extrem viel Zeit für nichts und vergißt bei dieser Haltung die Freude und damit die Entspannung, die man bei diesen Tätigkeiten erlangt.

Wie Studien ergeben haben, führen Freude und damit Entspannung zu einem längeren Leben.

Das ergibt auch aus anderer Perspektive Sinn: warum sollte man lange leben wollen, wenn man wenig Spaß am Leben hat?

Was die Beispiele auch fördern ist die Koordination.

Die Zusammenarbeit von Auge und Hand wird trainiert, Verbindungen innerhalb des Gehirns werden geschaffen und gefestigt.

Gerade bei Computerspielen, aber auch beim Modden von Spielen oder beim Programmieren im Allgemeinen und natürlich der künstlerischen Betätigung ist das Gehirn sehr aktiv.

Es fehlt nur noch das Totschlagargument.

Das Wissen, das man sich aneignet durch Computerspiele, durch Modden von Spielen/Programmierung oder durch Kunst ist nutzlos. Man könnte, und sollte(!) Wichtigeres / Besseres lernen.

Doch liegt hier ein gravierender Denkfehler…

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Quellen

1 Modder-Community: https://www.nexusmods.com

2 https://thewitcher.com/de/witcher3

3 https://www.ubisoft.com/de-de/game/watch-dogs-2

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